☎ Anwaltshotline “Totschlag”

Bei einer Frage zum Thema Totschlag erreichen Sie über die “Anwaltshotline Strafrecht” einen erfahrenen Strafrechtler, der Sie umfassend und verständlich informiert.

Interessantes zum Totschlag

  • Vorsatz
  • Schuld
  • Freiheitsstrafe
  • Notwehr
  • Minder schwerer Fall

Was es mit diesen und anderen Stichworten auf sich hat, wird Ihnen gern unter der „Hotline Strafrecht“ genauer erklärt. Sie können direkt mit Rechtsanwälten in Kontakt treten, die als Strafverteidiger tätig sind.

Der Totschlag gehört zu den Verbrechen, die in Deutschland mit einer der höchsten Freiheitsstrafen überhaupt geahndet werden. Das Strafmaß beträgt nicht unter fünf Jahre, in besonders schweren Fällen kann auch auf lebenslange Freiheitsstrafe entschieden werden. Geregelt ist das Delikt in § 212 StGB mit dem Wortlaut: „Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein […]“ Konkret heißt das: Man muss den Tot eines anderen Menschen herbeiführen, ohne dabei eines der Merkmale zu erfüllen, die in § 211 StGB gelistet sind. Denn sollte eines dieser Merkmale vorliegen, ist die Tat als Mord einzuordnen. Das wäre etwa dann der Fall, wenn die Tat aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs oder zur Verdeckung einer anderen Straftat begangen worden ist. Aber unabhängig davon, ob es sich um einen Mord oder einen Totschlag handelt: Die Tat muss immer mit Vorsatz begangen werden. Liegt kein Vorsatz vor, ist das eine fahrlässige Tötung im Sinne von § 222 StGB.

Unter Umständen kann bei der Bewertung der Tat der §213 StGB zur Anwendung kommen. Der Totschlag kann beispielsweise als minder schwer bewertet werden, wenn der Grund dafür eine vorausgehende schwere Beleidigung oder Misshandlung des Täters oder Familienangehöriger des Täters durch das Opfer war, durch die der Täter zum Zorn gereizt und deshalb „auf der Stelle zur Tat hingerissen“ wurde (§ 213 StGB). In diesem Fall beträgt die Freiheitsstrafe ein Jahr bis zehn Jahre.

Unter Umständen kann die Tat auch durch Notwehr gerechtfertigt sein. Hat man einen Menschen getötet, um sich selbst zu schützen, kann sich das strafmildernd oder sogar strafbefreiend im Strafverfahren auswirken. Wichtig ist es hier, einen erfahrenen Strafverteidiger an seiner Seite zu wissen, der die konkrete Gesetzeslage kennt und in der Verteidigung bei einer Anklage wegen Totschlags erfahren ist. Haben Sie erst einmal ganz allgemeine Fragen zum Thema Totschlag, steht Ihnen ein Rechtsanwalt der „Hotline Strafrecht“ gern Rede und Antwort. Über die Rufnummer werden Sie direkt mit einem erfahrenen Strafverteidiger verbunden. Er gibt Ihnen auf Wunsch auch konkrete Handlungsanweisungen.

Schriftliche Rechtsberatung zum Totschlag

Sie benötigen eine schriftliche Antwort auf Ihre Rechtsfrage? Nutzen Sie unsere schriftliche Rechtsberatung zum Thema. Ein fachkundiger Anwalt übermittelt Ihnen innerhalb weniger Stunden seine Antwort in Schriftform. Auch hochgeladene Unterlagen können Sie so von einem Anwalt prüfen lassen.