☎ Anwaltshotline “Gleichstellung”

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Rechtliches zum Thema Gleichstellung

  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
  • Diskriminierung
  • Mobbing
  • Religion
  • Behinderung

Unter dem Begriff Gleichstellung sind Maßnahmen zu verstehen, welche der Angleichung von verschiedenen Bevölkerungsgruppen dienen sollen. In Deutschland spielt in diesem Zusammenhang das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz eine große Rolle.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt – verbietet grundsätzlich die Benachteiligung von Arbeitnehmern aus Gründen der Rasse oder der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität. Verstöße gegen diese Gleichbehandlungsverpflichtung in Bewerbungsverfahren können zu Zahlungsansprüchen der nicht berücksichtigten Bewerber führen.

Angewandt wird das AGG vor allem bei Problemstellungen mit:

  • dem Arbeitsrecht. Darunter fallen sämtliche Fälle rund um Einstellungsbedingungen, berufliche Erfolge, Arbeitsbedingungen sowie Arbeitsentgelt
  • der Beratung rund um die Berufsfindung. Hierzu zählen die Felder Umschulung, Zugang zu Berufsberatung und Weiterbildungsmaßnahmen
  • einer Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft und Arbeitgebervereinigungen und Vereinigungen, deren Mitglieder einer bestimmten Berufsgruppe angehören
  • sozialen Aspekten im Bereich des Sozialschutzes, der sozialen Vergünstigungen
  • Belästigung: Verletzung der Würde der Person, insbesondere durch Schaffung eines von Einschüchterungen, Anfeindungen, Erniedrigungen, Entwürdigungen oder Beleidigungen gekennzeichneten Umfelds – sowie sexuelle Belästigung

Eine Ausnahme ist nur zulässig, wenn biologische Unterschiede die Verschiedenbehandlung erfordern (z. B. Mutterschutz); problematisch ist die Zulassung von Ausnahmen aus »funktionalen« Gründen, die meist auf der traditionellen gesellschaftlichen Rollenverteilung beruhen.

Bei der Einstellung von Arbeitnehmern muss das AGG beachtet werden. Es ist nicht zulässig, jemanden bei der Stellenausschreibung zu diskriminieren. Arbeitgeber sollten sehr stark auf eine neutrale Formulierung achten. Wird eine Stelle beispielsweise nur für eine Verkäuferin ausgeschrieben, kann ein nicht angenommener Verkäufer zu Recht Klage erheben (Bundesarbeitsgericht (AZ: 8 AZR 295/99)).

Sie fühlen sich arbeitsrechtlich gesehen ungerecht behandelt? Zögern Sie nicht lange, sondern rufen Sie noch heute die “Anwaltshotline Gleichstellung” an!

Schriftliche Rechtsberatung zur Gleichstellung

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