☎ Anwaltshotline “Erbfähigkeit”

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Interessantes zur Erbfähigkeit

  • Erbe
  • Schwangerschaft
  • Geburt
  • Erbunfähigkeit
  • Nacherbe

Als Erben können sowohl natürliche Personen als auch juristische Personen eingesetzt werden. Für natürliche Personen gilt: Erben kann jeder rechtsfähige Mensch, aber nur, wer lebt. Das bedeutet im Einzelnen, dass niemand erben kann, der bereits verstorben oder noch nicht geboren worden ist. § 1923 Absatz 2 BGB legt eine Ausnahme für Ungeborene fest: „Wer zur Zeit des Erbfalls noch nicht lebte, aber bereits gezeugt war, gilt als vor dem Erbfall geboren.“ Verstirbt also beispielsweise ein Mann, dessen Frau zum Zeitpunkt seines Todes von ihm schwanger war, dann erbt das ungeborene Kind bei seiner Geburt. Außerdem kann ein Kind, das zum Zeitpunkt des Erbfalls auch noch nicht gezeugt war, zum Nacherben werden. Es wird also zum Erben, nachdem bereits eine andere Person vor ihm Erbe geworden ist.

Auch juristische Personen können in einer Verfügung von Todes wegen als Erben bedacht werden. Gesellschaften bürgerlichen Rechts und nicht rechtsfähige Vereine sind davon allerdings ausgeschlossen. Jedoch ist die Einsetzung einer noch nicht rechtsfähigen Stiftung im Testament wirksam: Der Erblasser kann festlegen, dass sein Vermögen zur Neugründung einer Stiftung verwendet wird.

Ein Erblasser hat außerdem die Möglichkeit, bestimmte Bedingungen festzulegen, die eine im Testament bedachte Person erfüllen muss, damit sie erben kann. Diesen Bedingungen sind jedoch die Grenzen der Sittenwidrigkeit gesetzt, es ist also nicht alles erlaubt. Legt der Erblasser in seinem Testament zulässige Bedingungen fest und erfüllt die Person diese nicht, dann ist sie erbunfähig und von der Erbfolge ausgeschlossen.

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Schriftliche Rechtsberatung zur Erbfähigkeit

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