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Mit Hilfe der Anwaltshotline “Arbeitsunfall” erhalten Sie sofortige Hilfe bei Ihrer arbeitsrechtlichen Frage. Rufen Sie jetzt die Hotline an und lassen Sie sich anwaltlich beraten!

Beratung zum Arbeitsunfall

  • Verbandsbuch
  • Behandlungskosten
  • Erste-Hilfe
  • Unfallversicherung
  • Wegeunfall

Ein Arbeitsunfall, auch Betriebsunfall oder Berufsunfall genannt, ist ein Unfall, der sich im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit ereignet. Dazu zählen auch der Hinweg zum Arbeitsplatz sowie der Heimweg (Wegeunfall). Alle privaten Tätigkeiten – auch wenn sie am Arbeitsplatz ausgeübt werden– sind nicht versichert.

Auch kleine Unfälle sollten dem Chef gemeldet und dokumentiert werden, wie beispielsweise ein Schnitt in den Finger. Dies wird sodann in das Verbandsbuch eingetragen, in dem geleistete Erste-Hilfe-Maßnahmen festgehalten werden. Dies erleichtert Ihnen die Beweisführung, dass es sich, falls sich der Finger später entzünden sollte und dies zu dauerhaften Einschränkungen führt, um die Folgen eines Arbeitsunfalls handelt. Fehlt die Dokumentation im Verbandsbuch, kann der Versicherungsträger die Übernahme der Behandlungskosten verweigern.

Alle Arbeitnehmer in einem Betrieb sind zwangsläufig in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert. Dies gilt auch für 450-Euro-Kräfte/Geringfügig Beschäftigte. Als Arbeitsunfall gilt jeder Unfall, den ein Arbeitnehmer infolge seiner Arbeit oder auf dem täglichen direkten Weg zum oder vom Ort der Beschäftigung (Wegeunfall) erleidet. Bei Abweichungen vom direkten Weg zur Arbeit geht der Versicherungsschutz verloren. Ausnahmen gelten nur, um Ihre Kinder in den Kindergarten oder die Schule zu bringen oder Personen, mit denen Sie eine Fahrgemeinschaft bilden, abzuholen. Dabei  müssen Fahrer und Mitfahrer nicht im gleichen Betrieb zusammen arbeiten. Ein weiterer Ausnahmefall besteht, wenn Sie den Weg für bis zu zwei Stunden unterbrechen. Geht die Unterbrechung über zwei Stunden hinaus, verlieren Sie den Versicherungsschutz. Desweiteren muss die Tätigkeit, bei der der Unfall passiert, in einem Zusammenhang mit der betrieblichen Tätigkeit stehen.

Ein Überfall auf dem Arbeitsweg zählt als Arbeitsunfall, wenn nicht eindeutig belegt werden kann, dass das Tatmotiv aus dem privaten Bereich des Opfers stammte. Der Versicherungsschutz kann nur versagt werden, wenn alle möglichen Tatmotive ausschließlich im persönlichen Bereich des Opfers liegen

Nach einem Unfall muss ein Durchgangsarzt aufgesucht werden, wenn die Arbeitsunfähigkeit über den Unfalltag hinaus geht oder eine Behandlungsbedürftigkeit von über einer Woche zu erwarten ist.  Ein Durchgangsarzt ist in der Regel ein Unfallchirurg, der von der Berufsgenossenschaft eine besondere Zulassung erhalten hat und der für die Behandlung nach Arbeitsunfällen zuständig ist. An wen Sie sich wenden können, sollten Sie in der Personalabteilung Ihrer Firma erfahren können.

Bei einem Arbeitsunfall trägt der Unfallversicherungsträger (die zuständige Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse) nicht nur die Behandlungskosten, sondern auch die Kosten für Rehabilitation, Lohnersatzleistungen sowie Renten. Auch Hilfsmittel wie etwa Brillen, die bei einem Arbeitsunfall zerstört wurden, werden erstattet.
Nach einem Arbeitsunfall müssen Sie keine Zuzahlungen für Medikamenten leisten, die Sie unfallbedingt benötigen.

Wenn die Entgeltfortzahlung – in der Regel beträgt diese sechs Wochen –  durch den Arbeitgeber abgelaufen ist, wird von der Berufsgenossenschaft ein Verletztengeld in Höhe von 80 Prozent des Regelentgelts gezahlt. Das Verletztengeld darf aber nicht höher ausfallen, als das regelmäßige Nettogehalt. Der Anspruch auf Verletztengeld endet mit dem Zeitpunkt, an dem sie ihre Arbeit wieder aufnehmen können und kann längstens bis zu 78 Wochen gezahlt werden.

Haben auch Sie eine rechtliche Frage in Bezug auf das Thema Arbeitsunfall? Dann machen Sie von der telefonsichen Rechtsberatung Gebrauch und rufen Sie die Hotline “Arbeitsunfall” an.

Schriftliche Rechtsberatung zum Arbeitsunfall

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